Frühmittelalterliche Keramik

Ich habs hier noch nicht verraten, aber seit September besuche ich einen Töpferkurs bei der Volkshochschule *grins*. Nette Sache, das Ganze ist sozusagen Freestyle, alles außer Scheibedrehen, jedeR kann machen, wozu sie oder er Lust hat und der Dozent hilft.

Und wozu hatte Frau Lunula Lust? Klar: Frühmittelalterliche Keramik! Gibt es doch einige bruachbare Repliken aus „unserer“ Zeit aus dem Rheinland (und ein prima Keramikmuseum dort, Näheres bei Herrn Borre), aber kaum etwas an slawischer Keramik. Seltsam eigentlich, wo doch die Westslawen gerade bei der Keramik (ganz im Gegensatz zu den Wikingern…) eine beachtliche Formenvielfalt und Schönheit erreicht haben.

Das Ganze gestaltet sich aber mühseliger als gedacht. Langsam bin ich so weit, dass ich mich truae, die ersten Produkte vorzuzeigen.
Et voila:

Der erste Topf, der wirklich ein bisschen wie die leuchtenden Vorbilder ausschaut, ist allerdings noch im Töpferofen. Davon gibts dann nächste oder übernächste Woche ein Foto.

Spinnwirtel hingegen sind etwas einfacher zu machen. Allerdings sind die abgebildeten noch nicht ganz symmetrisch. Auch daran heißt es weiterüben!

3 Gedanken zu „Frühmittelalterliche Keramik“

  1. töpfern Uiih, da bist du mir voraus. Ich wollte letztes Jahr schon einen Töpferkurs machen, habe aber einfach die Zeit nicht gefunden. 🙁

    Dabei wäre das wirklich nützlich für mich… soviel Keramik wie ich mit meiner Küche „verbrauche“.

  2. hi lunula,
    ich kenne eine lunula von einem nadelbindetreffen vor ein paar jahren, weiß aber nicht, ob du das jetzt zufällig bist!?! ich suche gerade im netz nach repliken (weil ich keine originale aus raubgrabungen will) von spinnwirteln um meine spinnausstellung auszubauen. hast du vielleicht ein oder zwei repliken, von denen du dich trennen würdest?
    lg, uli (die filzfee)

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