So, jetzt zeig ich sie…

…meine neue Tonwirtelspindel. Die hab ich bei Frau Ignorat gegen eine Nadelbindenadel getauscht. Ist sie nicht schööön?

Hm, ich hab ja schon eine andere Tonwirtelspindel. Und es ist gut, welche zu haben, weil diese Form von der Antike bis zum Hochmittelalter sehr gebräuchlich war und die von mir sonst sehr geschätzten Kopf(Hochwirtel)- und Kreuzspindeln nun mal leider nicht historisch belegt sind, ich also nur zu Hause damit spinnen darf…
Bis jetzt war ich ja immer der Meinung gewesen, dass ich mit Tonwirtelspindeln nicht gut spinnen kann. Aber siehe da: man muss sie nur ein bisschen anders handhaben als die anderen und dann läuft es auch gut – und die „Neue“ kann wunderschön dünn spinnen. Dabei hatte ich in Homberg nur die Wolle dabei, die ich eigentlich gar nicht so gerne mag.

Ähm. Also um ehrlich zu sein: in diesen glücklichen, ausgeglichenen, zufriedenen Zustand geriet ich erst, nachdem ich meine Umgebung mindestens eine Stunde lang mit lästerlichen Flüchen unterhalten hatte, weil das Ding erst mal gar nicht so wollte wie ich. Inzwischen sind wir aber Freunde geworden.

3 Gedanken zu „So, jetzt zeig ich sie…“

  1. Schön, wie du spinnst;-) Kommunikativ und informativ liest sich das alles, da hat mir doch in der Winterpause was gefehlt, nur schade, das deine anfänglichen Gespräche mit deiner Spindel nicht belegt wurden;-)

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