Die Verfeinerung der Fersentechnik

Ihr habt sicher alle sehnlcih darauf gewartet, auch wenn es nur Herr Borre war, der mehrfach gedrängelt hat, ich möge endlich die zweite Socke meines allerersten Nadelbinde-Sockenpaares ins Blog stellen.

Nachdem das erste Exemplar ja leichte Abzüge in der B-Note wegen der seltsam spitzen Ferse hatte, habe ich nun, glaube ich, das richtige Verhältnis zum Abnehmen gewonnen (nur beim Fersenmachen natürlich, Frau Zucker, nicht beim Essen!). Das Ergebnis sieht nun so aus:

Und hier noch mal ein Bild von beiden Socken zum Vergleichen:

Wer es nachmachen will: Dies sind Socken in Schuhgröße 36 (huch, hat Lunula kleine Füßchen!). Ich habe eine Kette von 6 Maschen zum ovalen Anfang gearbeitet (wie das geht, erklärt Herr Dankbar hier), und dabei dann pro Reihe an jeder Seite 3 Machen zugenommen bis 36 Maschen. Der Fuß hat also einen Umfang von 36 Maschen, bei den Waden musste ich dann auf 40 zunehmen, sonst wärs zu eng geworden. Die Ferse ist genau die Hälfte breit (also 18 Maschen), so dass ich am Anfang der Ferse wieder eine Runde von 36 Maschen hate. Jede Reihe 6 Maschen abgenommen bis nur noch 12 da waren, die dann zusammengenäht. Alles klar?

Die Wolle ist übrigens vom Rauhwolligen Pommerschen Landschaf, das ja so was von „a“ ist – aber davon ein anderes Mal mehr.

8 Gedanken zu „Die Verfeinerung der Fersentechnik“

  1. geht gar nicht um strümpfe wollte dir nur beweisen, daß ich auch deinen blog zumindest angesehen habe. wann lest ihr all diese sachen? und vor allem schreibt sie? vielleicht seid ihr aber ja auch zuhause online und macht das dann. was ja auch schick ist.
    liebe grüße
    euer neujahrsbesuch

    1. zeit zum schreiben verehrte frau blogmuffel,
      wenn Sie mein blog genauer angesehen hätten, wäre Ihnen die peinliche pause zwischen dem 14. november und dem 29. dezember aufgefallen. raten Sie mal, was ich da gemacht habe? entgegen der auffassung eines gewissen p. b. haben auch beamte ab und zu was zu arbeiten. aber manchmal (z. b. diese woche) haben sie auch urlaub.
      liebe grüße, lunula.

    2. lesen daraus kann ich ja dann nur schließen, daß du auch noch zeit hattest, das buch über beamte zu lesen. dann hast du doch wirklich zu viel Zeit, oder? was m.E. hiermit bewiesen wäre.
      liebe Grüße
      Blogmuffel

    3. falsch geraten… ich habe das buch nicht gelesen. ist aber zur Zeit kaum möglich, seine Existenz nicht zur Kenntnis zu nehmen, wird neuerdings sogar vom Deutschlandfunk rezensiert (wahrscheinlich weil die Föderalismuskommission auch was zum Thema Beamte gemeint hat).
      Darf ich Ihren Kommentar so verstehen, dass Erwerb und Lektüre dieses Buches reine Zeitverschwendung wären? Haben Sie es selbst gelesen? Bewahren Sie mich gegebenenfalls vor einem Fehlkauf!
      liebe grüße, lunula

    4. beamtenbuch ich würde im leben bücher von freunden von mir nicht schlecht machen, muss allerdings gestehen, daß ich es noch nicht gelesen habe und noch nicht einmal in meinem besitz. ich würde es wahrscheinlich auch nicht kaufen, da ich mir vorstellen könnte, es ohnehin zum geburtstag oder so, vielleicht vom autor selbst…..
      sonst kenne ich leute, die es auf jeden fall haben und bei denen ich es mir ausleihen würde, wenn es mich denn interessierte. angesichts der schaum-vorm-mund-rezensionen, die ich gesehen habe, scheint es aber zumindest provokant und gut geschrieben.

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