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Fette Beute heute !!!

Wieder zurück vom Römertrip nach Trier haben wir die Beute erst einmal für ein Photoshooting auf dem Tisch drapiert:

Es gab eine auch eine schöne Replik (sogar Abguss?) des Treverermännchens, die ich aus Darstellungsgründen natürlich angehimmelt habe. Der Preis war dann aber doch nicht gerechtfertigt. Und es gab eine interessante und wesentlich günstigere Alternative: Treverix saluti. Massive Bronze und signiert (meiner ist Guss Nr. 23). Lunula behauptet, er sähe mir sehr ähnlich. Besonders nach zwei Gläschen Rotem Ruwer Spätburgunder in unserem Lieblingsweinlokal. Grmbl.

Die bunte Antike

Naja, die Statue auf nachfolgenden Photo aus dem Archeon scheint mir (vertraulich gesagt) nicht das Werk eines großen Repliken-Künstlers zu sein, bemerkenswert ist aber die Bemalung.

Man weiß heute, dass die antiken Statuen, die wir in Museen so bewundern, eben nicht von diesem wunderbaren „klassischen“ Marmorweiß waren, sondern bunt. Oft quietschbunt.

Natürlich sind z.T. deutliche Farbreste an einigen Statuen schon lange bekannt (z.B. an den wundervollen Koren im Akropolis-Museum, oder an den Giebelfiguren des Aphaia-Tempels von Aegina, die man in der Glyptothek bewundern kann), moderne Analysemethoden können heute aber weit mehr Information liefern.

Hier verlinkt die Rekonstruktion eines Trojanischen Bogenschützen vom Aphaia-Tempel, oder auch Caligula. Der Alexandersarkophag war wohl auch sehr bunt. Wahrlich, man muss seine Sehgewohnheiten ändern!

Viele Grüße aus dem und an das Archeon und vielen vielen Dank an Martin!

Die Fibel

Latüürnich haben wir in Kalkriese den Anfängerfehler begangen, nicht aufzuschreiben, was der Fibelverkäufer genaues gesagt hat. Es war definitiv mehr als „Fundort Polen“. GRRRR!

IMHO möchte ich sie als Kniefibel mit halbrunder Kopfplatte, vermutl. 2. Jhdt, vermutl. lokale Produktion ansprechen (Guten Tag, Fr. Fibel!).

Falls jemand einen besseren Vorschlag hat ……

Steht Livia jedenfalls prima.