Ein kleiner Provinzialrömer….

…. naja, jedenfalls ein Einheimischer, der einen römischen Namen haben möchte 🙂

Zu Weihnachten bekam ich nämlich gestern erst ein kleines leichtes Päckchen ….. offensichtlich stoffhaltig ….. nicht direkt verwunderlich bei der Geberin 😉 . Ich öffnete und fand einen wundervollen kleinen Kapuzenmantel mit zweifarbig geflochtenem und gemusterten Band zum Schließen am Hals. In Hasengröße! Also dachte ich mir, am Besten gleich mal schauen, ob er Anton passt, als man mir eine Weihnachtstüte (so ein Teil aus steifem Weihnachtspapier mit zwei Halteschlaufen) reichte ……

Ich brach in minutenlanges Gekicher (fröhlich, leicht irrwitzig) aus, denn das konnte wohl nur eines bedeuten.

Als ich dann doch wagte, die Tüte aufzumachen, sah ich die freundlich lächelnde Bescherung:

Und *was* für eine aufwändig und liebevoll gemachte Ausstattung:

1.) Kapuzenmantel (Fischgrätköper) mit geflochtenem, zweifarbig gemusterten Band, um ihn am Hals zu schließen
2.) Leinentunika mit Ärmeln
3.) Wickelgamaschen
4.) brettchengewebter Gürtel
5.) Bundschuhe mit Verzierungen

Vielen, vielen lieben Dank!

Der Duft des Glücks

Seit einem Frankreichurlaub in der Drôme Anfang des Jahrtausend brauche ich morgens einen Mug heißen Ricoré um glücklich zu sein. Ricoré ist halb aus Kaffee und halb aus Zichorienkaffee (Muckefuck).

Heute war die Dose fast leer und im Schrank war – nix mehr! Panikattacke, denn das Zeugs ist in Deutschland verflixt schwer zu bekommen, ungefähr eigentlich nur in der Galerie Lafayette auf der Friedrichstraße in Berlin. Scheußlich teuer. Scheußlich teuer und ebenso teuer wie die Dose, die ich eben bei Ebay bestellt habe. Um über den Berg zu kommen, bis Lunula im Januar wieder in Berlin ist……

Achja und übrigens. Seit ihr schon mal an einem Sommermorgen um halb 7 durch Paris gegangen? Es ist noch fast still und es riecht nach unfassbar frischen Croissants und nach Kaffee. Und ein bischen nach vollen Mülleimern.

Der Duft des Glücks.