Das erste eigene Lager – Gross-Pinnow 2005

Es war schön. Sehr schön. Mjam.

Gross-Pinnow 2005 war die erste Veranstaltung, bei der Borre und Lunula mit einem eigenen Lager teilnahmen. Der Wettergott war zwar in der Uckermark nicht allzu gnädig, es war eher kühl und geregnet hat es auch nicht nur einmal, aber das Zelt ist dicht (*jubel*) und während des Kochens blieb es immer trocken:


Kochen über Holzfeuer macht Spaß, sofern der Veranstalter trockenes Holz liefert. Frisch gefälltes Holz, das sogar treibt, brennt nicht. Plünderungsaktionen und Baumärkte helfen weiter in einer Angelegenheit, über die man lieber die Pommernschafdecke des Schweigens breitet.

Auf unserer Stielpfanne (Fladenbrot!) und unserem 6-Liter Topf war immer gut und üppig was los (*mjam*), was unsere Lagernachbarn schnell von unseren Kochkünsten überzeugte. Neben uns lagerte eine kleine, aber feine Templerkomturei und ein begnadetes Gauklerpärchen, mit denen wir uns banketttechnisch zu üppigen Drei-Gänge-Menüs zusammentaten (*schlemm*).

Off topic, was Kochkünste betrifft:

Wir haben in den in Ribe erstandenen plattenvernieteten kleinen Töpfen Haferbrei gekocht, um sie abzudichten. Ich habe allerdings vor dem Kleister verweigert (*graus*). In den nächsten Lagern kann dann Tee in diesen schönen Töpfen gekocht werden.


 

Ein Stilleben mit Kompromissen


Leineneimer: Eine praktische Alternative zu authentischen geböttcherten Eimern. Freilich aus Schweizer Armeebeständen….
Kleine Spülbürste: Borsten an Holz. Supi.
Axt: Marke Bauhaus. Lack und Logos abgeschliffen. Eschenstiel geölt.
Seltsamer Jutesack auf Bank: Bei genauerem Hinsehen findet man den roten Griff eines Plastikkanisters :-))

Es gibt viel zu tun 😉

Viele Grüße – Borre