Die absolut unauthentische Nähmaschine

Am Freitag im ICE von D. nach B. bin ich mit dem Säumen der Obertunika fertig geworden. Puh, das war knapp. Ich konnte Sie also am Samstag auf einem Nachmittagsausflug nach Belzig anziehen.

Confessio I: Wers noch nicht gemerkt hat: Lunula und ich sind Wikinger, Lunula mit deutlich slawischem Einschlag, sonst würde sie ja nicht so heissen 😉 Schaut doch mal bei Swalin rein, einer sehr guten Wikinger-Reenactment-Site. Zum Thema Wikinger an dieser Stelle demnächst natürlich viel mehr.

In 2 Wochen werden Lunula und ich auf unserem ersten „richtigen“ Markt – in Gross Pinnow (mit Übernachtung im Zelt und so) – sein. Und die Obertunika ist viel zu warm. Man sagt, dass man nach einem 5 tägigen Markt eh wie ein Wolf stinkt (schauder), aber mit nur einer Tunika, der leichteren Leinen-Untertunika nämlich, die Obertunika ist aus dicker Wolle (kratz, juck)….

Also brauche ich bis in 2 Wochen mindestens noch eine Tunika.

Confessio II: Meine beiden bisherigen Tuniken hat Ger t’Jong, die Gewandschneiderin von Kings-and-Queen, für mich angefertigt. Wie schon erzählt, habe ich die sichtbaren Nähte mit der Hand neu gesäumt und selber machen ist eh viel spannender…..

Bis in 2 Wochen kann ich weder eine Tunika anfertigen lassen noch eine komplett mit der Hand nähen. Also flugs eine Nähmaschine Pfaff Hobby 1032 organisiert. Viel brauch die Maschine ja gar nicht zu können: Zickzackstich zum versäubern der Kanten und Steppstich für die „nicht sichtbaren“ Nähte. Den Rest natürlich per Hand. Es näht auch schon ein bisschen, will sagen, ich übe erst mal „gerade“ Nähte und Kanten. Heute abend werde ich die Untertunika als Vorlage abzeichnen….

Fortestzung folgt.

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