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Fremde Kulturen

Ich komme aus einer Stadt, in der es nicht viel Industrie gibt, daüfr eine Universität. In meiner Kindheit gab es Ausländer. Da waren erst einmal die französischen Besatzungssoldaten, von denen man aber nicht viel sah und hörte, wenn nicht grad Tag der offenen Tür in der Kaserne war. Dann gab es einzelne Kinder mit dunkler Hautfarbe in meinem Kindergarten, die vielleicht Kinder eines Gastdozenten von der Uni waren oder adoptierte „arme Kinder aus Afrika“, wer weiß.

„Gastarbeiter“ hatten wir auch. Aber nicht viele. Und die meisten kamen aus Italien. Italien war das Land, in das man damals begann, in Urlaub zu fahren. Also diejenigen, die den Schwarzwald und den Bodensee über hatten und mal an einem richtigen Strand in der richtigen Sonne braten wollten. Riviera und so.

Diese Italiener, die hier waren, das waren aber irgendwie ganz schlimme Leute. Das war eine ganz fremde Kultur. Die kamen aus dem unbekannten Süden (also ganz weit von der Riviera weg). Da im italienischen Süden gab es Mafia und so was, und „die“ Gastarbeiter, das waren Messerstecher. Ganz gefährlich. Die hatten Blutrache und so was (der Begriff Ehrenmord war wohl noch nicht erfunden).  Außerdem unterdrückten die ihre Frauen. Sie verboten ihnen alles, und sie verprügelten sie. Die Töchter natürlich ganz besondrs, vor allem, wenn die in die Disco wollten oder einen deutschen Freund hatten. Ganz schlimm waren die.

Inzwischen sind Italiener in Deutschland irgendwie gar nicht mehr schlimm. Wir haben ja jetzt die Türken. Und jetzt neuerdings auch mehr Araber. Jedenfalls Muslime. Das weiß man ja, dass die schnell mit dem Messer bei der Sache sind. Und Blutra… also, Ehrenmorde machen. Und ihre Frauen unterdrücken. Warum sie das tun? Ganz klar, das liegt nur am Islam….