Matronen

Ich plane ja, eine Bonnerin zur Römerzeit, so etwa im 2. Jahrhundert, darzustellen. Um diese Zeit lebte hier der Stamm der Ubier, und man nimmt an, dass die typische Tracht der Ubierinnen auf den Skulpuren dieser Zeit, vor allem auf den sogenannten Matronenaltären, dargestellt wird.

Charakteristisch ist die Art, wie die Kleidung drapiert ist, sowie ein sehr auffälliger Kopfputz, über welchen ich mir bereits denselben zerbreche….

Matronenaltäre sind Darstellungen von drei weiblichen Gottheiten, die hier im Rheinland sehr häufig (und in anderen Teilen des Römischen Reiches eher selten) vorkommen.

Ein Beispiel ist die bekannte Terrakotta des Fabricius aus Köln, von der man auf untenstehendem Foto eine Gipsreplik sehen kann – zusammen mit der Replik einer provinzialrömischen Zwiebelknopffibel sowie drei geschichtsdarstellenden Hasen in vollem Einsatz:

Fortsetzung folgt….