A (Hardcore)

Erinnert sich noch jemand an den Start meines ReEnActress-Lexikons mit dem Buchstaben A? Nein? Ihr könnt ja noch mal unter dem Link nachschauen.
Frau dantesmuse hat jetzt eine Erweiterung hierzu geliefert: Hardcore-A.
O weh, ich hoffe doch, dass ich bei ihr unter den „netten As“ laufe.
Es gibt allerdings eine Ausnahme, bei der es mich doch juckt, selber mal die Super-Hardcore-A rauszuhängen: wenn ich nämlich ebensolchen Leuten begegne, die mich auf bestimmte Details meiner Ausrüstung hinweisen, die in ihren Augen nicht A ist. Da gucke ich natürlich schon genau zurück und finde auch meistens was an ihrer Ausstattung, das zumindest fragwürdig ist… Habe bis jetzt aber noch nciht zurückge-hardcore-t, der passende Dialog spielte sich mehr in meinem Kopf ab.

ich geh am stöckchen…

Herr ceadh hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Binichnhundoderwas?
Na gut, ich werde mich bemühen, nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten, aber dabei ein bisschen schummeln…

1. Wie viele Gigabyte Musik hast du auf deinem Computer gespeichert?
Äh, ist das hier die Urheberrecht-Polizei? Kann ich gerade nicht nachgucken, schätze aber etwa so viel wie borre.

2. Die letzte CD, die du gekauft hast?
Molotov: Dance and Dense Denso

3. Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte?
Keins. Zuhause höre ich meistens Deutschlandfunk, Radio Mutikulti und Radio Aena, wenn ich aber im Büro eben mal die Blogs checke, läuft keine Mucke.

4. Fünf Lieder, die dir viel bedeuten oder die du oft hörst
Zebda – Tombé des nues
Element of Crime – Time to go home
Calexico – Across the wire
Molotov – Gimme da Power
Kirsy McColl – Us Amazonians
(mehr oft hören als viel bedeuten…)
Wie man sieht, schätze ich vor allem intelligente Texte, dürfen auch gerne in ausländisch sein. Darf auch mal etwas härter sein, aber dann bitte mit echten Gitarren und trotzdem noch hörbaren Texten. Nicht mögen tu ich vollsynthetische Musik und billigen Gefühlsmatsch wie Pur.

5. Wem wirfst du dieses Stöcken zu (3 Leute) und warum?
Keinem. Mag keine Kettenbriefe. Gebe aber gern Antwort, wenn ich so nett gefragt werde.

Pommernschafe

Heute waren Borre und ich im Rheinland unterwegs – und haben in Erftstadt-Niederberg bei einer Familie vorbeigeschaut, die als Hobby die von mir schon erwähnten Pommernschafe züchtet. Hat großen Spaß gemacht, und das Sauwetter machte sogar so lange Pause, dass wir uns die Schafe in Ruhe anschauen konnten.
Pommernschafe sehen so aus:

Sie werden dunkelbraun bis schwarz geboren, mit den Jahren wird die Wolle heller, Kopf und Beine bleiben dunkel. Die Wolle der erwachsenen Tiere ist braun oder grau meliert, manchmal fast schon rauchblau.

Die vollständige Bezeichnung ist Rauhwolliges Pommersches Landschaf. Charakteristisch ist der Anteil an harten Haaren in der Wolle. Solche Wolle – die also nicht ausschließlich aus weicher Unterwolle, sondern auch aus festen Haaren bestand – hatten die Schafe im Zentral- und Nordeuropa das Frühmittelalters vermutlich alle. Auf Rügen (wo das Pommernschaf u. a. beheimatet ist) hat man Wollreste gefunden, die 5000 Jahre alt sind und deren Struktur der Pommernschafwolle sehr ähnlich ist.

So, das reicht erst mal für einen ersten Eindruck. Die wissenschaftlichen Belege und die Links zu allerlei spannenden Seiten über alte Schafrassen werde ich noch nachliefern. Die Website der Pommern aus dem Rheinland liefere ich nach, sobald sie wieder online ist…. 🙂

Huch, und natürlich war Borre wieder mal schneller und hat auch schon ein paar schöne Links eingebaut….