Presenting: Das Mittelalter-Radio!

Hab ich ganz neu entdeckt und schon ist es vom Aussterben bedroht! Es gibt ein Mittelalter-Radio im Internet (Webcast)! Unbedingt mal reinhören (zumindest die Menschen, die breite Bänder haben…). Hier noch mal in Klartext:
http://www.radio-aena.de
Leider wird das Radio vorerst nur noch bis zum 31.03.2005 legal senden können. Danach treten nämlich neue GEMA/GVL-Gebühren (nebst üblen Auflagen zum Thema Speichern, Kopierschutz etc.) in Kraft, und das bedeutet, dass nichtkommerzielles Webradio in Deutschland kaum mehr möglich sein wird.
Also: Reinhören und überlegen, ob den Menschen geholfen werden kann!

König Etzel is back!

Hey, es gibt noch Hunnen!

Die Hunnen kommen wieder

BUDAPEST dpa Das ungarische Parlament muss demnächst entscheiden, ob es Nachfahren der Hunnen in Europa gibt. Nachdem 2.381 Ungarn in einer Unterschriftensammlung verlangt haben, dass die hunnische Minderheit mit entsprechenden Rechten anerkannt wird, ist das Parlament nach Angaben des Zentralen Wahlbüros in Budapest nun zu einer Entscheidung verpflichtet, berichtete gestern die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Initiator der Unterschriftensammlung ist Josua Imre Novák, der sich als „Boten“ und Pfarrer der „Heiligen Hunnischen Kirche“ bezeichnet. Novák sagte, es stehe Ungarn als EU-Mitglied schlecht zu Gesicht, eine Minderheit zu unterdrücken. Sollte das Parlament negativ entscheiden, wolle er sich an EU-Gremien wenden. Bei der letzten Volkszählung 2001 hatten sich 620 Ungarn als Hunnen bezeichnet.

taz Nr. 7557 vom 6.1.2005, Seite 5, 29 Zeilen (Agentur)

Die Verfeinerung der Fersentechnik

Ihr habt sicher alle sehnlcih darauf gewartet, auch wenn es nur Herr Borre war, der mehrfach gedrängelt hat, ich möge endlich die zweite Socke meines allerersten Nadelbinde-Sockenpaares ins Blog stellen.

Nachdem das erste Exemplar ja leichte Abzüge in der B-Note wegen der seltsam spitzen Ferse hatte, habe ich nun, glaube ich, das richtige Verhältnis zum Abnehmen gewonnen (nur beim Fersenmachen natürlich, Frau Zucker, nicht beim Essen!). Das Ergebnis sieht nun so aus:

Und hier noch mal ein Bild von beiden Socken zum Vergleichen:

Wer es nachmachen will: Dies sind Socken in Schuhgröße 36 (huch, hat Lunula kleine Füßchen!). Ich habe eine Kette von 6 Maschen zum ovalen Anfang gearbeitet (wie das geht, erklärt Herr Dankbar hier), und dabei dann pro Reihe an jeder Seite 3 Machen zugenommen bis 36 Maschen. Der Fuß hat also einen Umfang von 36 Maschen, bei den Waden musste ich dann auf 40 zunehmen, sonst wärs zu eng geworden. Die Ferse ist genau die Hälfte breit (also 18 Maschen), so dass ich am Anfang der Ferse wieder eine Runde von 36 Maschen hate. Jede Reihe 6 Maschen abgenommen bis nur noch 12 da waren, die dann zusammengenäht. Alles klar?

Die Wolle ist übrigens vom Rauhwolligen Pommerschen Landschaf, das ja so was von „a“ ist – aber davon ein anderes Mal mehr.