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Vertreibung aus dem Denken.

Natürlich wussten wir auch in den 80ies, dass mehr als 10 Millionen Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg unter zum Teil schrecklichen Umständen ihre Heimat verlassen mussten. Reden und darüber nachdenken durfte ein ordentlicher Linker an der Uni aber nicht darüber. Wer das tat, war ein übler Revanchist. Die das taten, waren es normalerweise auch. Die Ostverträge sind lange her. Schlesien gehört zu Polen seit 1945. So war es auch in den 80ies. Aber über die Vertreibung z.B. durfte man als Linker nicht reden, sonst war man ein Revanchist und Holocaustrelativierer. Stattdessen überließ man den Revanchisten und Holocaustrelativierern das Feld. Die Gralshüter der Moral, also die, die danach stanken nach der Revolution zu den Henkern zu gehören, wachten darüber, dass man die Fresse hielt. Meist hielt ich sie.

Die Vertriebenen sind nur ein Beispiel. Oder haben wir sie dazu gemacht? In den 80ies und hier in diesem Post? Was für eine Schande. Zum Beispiel auch die RAF oder die DDR. Die, die am lautesten gegen diese wetterten, waren Revanchisten und rechtes Pack. Waren sie auch. Und deswegen durfte man über die RAF und die DDR nichts Kritisches reden? Allenfalls nach 1 Uhr, wenn die Kneipe keinen mehr reinlies! Und die Henkerdenker manchmal nicht da waren.

So meine Erinnerung. Nicht mehr.

Die Mütze des Heiligen Simeon

Der heilige Simeon, u. a. Mönch am Katharinenkloster, starb am 1. Juni 1035 als Eremit in der Porta Nigra. Seine Reliquien beinhalten auch eine nadelgebundene Kopfbedeckung. Abbildungen von ihr waren, zumindest vor einigen Jahren, nicht einfach zu finden, aber an Ostern standen wir vor ihr. „Arbeit mit einem endlosen Faden“, sagt die Beschreibung in der Vitrine. Eher unglücklich formuliert.

siemchen

P.S.: Hey, das ist ein fröhliches Blog und keine Wissenschaft. Also verlinke ich genau so fröhlich die Wikipedia, freue mich aber natürlich über Kommentare mit anspruchsvolleren Links.

Froehlich huepfend

Wieder halbwegs arbeitsfähig ……

Tja, mein frisch installiertes virtualisiertes Win10 unter OSX mit Fusion lieferte schon vor Wochen schwere Fehler.  Fusion konnte nicht auf die virtuelle Platte zugreifen und nach einigen solchen Crashs war das Win10 tot. Entweder schwere Inkompatibilitäten fusionseitig oder eine sterbende Mac-Platte. Keine Zeit für Experimente oder Apple Repairdesk. Also erstmal flugs auf den alten MacBookPro gewechselt, auf dem (glücklicherweise) schon ein frisches Win7 drauf war. Unvirtualisiert. Ich brauche Word mit Citavi. Derzeit gibt es dazu keine Alternative, denn die Arbeit muss fertig werden.

Der 27“-iMac diente jetzt mehr als Surfbox, Fileviewer und als Terminal für Win7 mit M$ Remote Desktop. Schon wegen der super Auflösung. In den letzen Tagen gab es dann einige schwere Crashs auf dem iMac. Wohl doch dessen Platte. Also einen Uralt-iMac rausgekramt und upgedatet (DAS dauert!), glücklicherweise gab es genügend Backups. Die wichtigsten Sachen sind jetzt drauf und es kann weitergehen. Für heute bin ich aber fix und fertig. Erstmal Ostern.

Startover?

Tja, die Kommentatoren sind lange weg von twoday. Kleinstadtelse? Wer  weiß. Beate und mein Vater sind nun schon lange tot. Lunula ist natürlich noch da und Konstantin und die anderen. Aber heute bin ich trotzdem traurig, habe das Blog von twoday nach hier migriert und den Tag versaut. Twoday scheint aber auch tot zu sein. Da schreibt kaum einer. FB ist nichts für Texte.