Die Mütze des Heiligen Simeon

Der heilige Simeon, u. a. Mönch am Katharinenkloster, starb am 1. Juni 1035 als Eremit in der Porta Nigra. Seine Reliquien beinhalten auch eine nadelgebundene Kopfbedeckung. Abbildungen von ihr waren, zumindest vor einigen Jahren, nicht einfach zu finden, aber an Ostern standen wir vor ihr. „Arbeit mit einem endlosen Faden“, sagt die Beschreibung in der Vitrine. Eher unglücklich formuliert.

siemchen

P.S.: Hey, das ist ein fröhliches Blog und keine Wissenschaft. Also verlinke ich genau so fröhlich die Wikipedia, freue mich aber natürlich über Kommentare mit anspruchsvolleren Links.

Froehlich huepfend

Wieder halbwegs arbeitsfähig ……

Tja, mein frisch installiertes virtualisiertes Win10 unter OSX mit Fusion lieferte schon vor Wochen schwere Fehler.  Fusion konnte nicht auf die virtuelle Platte zugreifen und nach einigen solchen Crashs war das Win10 tot. Entweder schwere Inkompatibilitäten fusionseitig oder eine sterbende Mac-Platte. Keine Zeit für Experimente oder Apple Repairdesk. Also erstmal flugs auf den alten MacBookPro gewechselt, auf dem (glücklicherweise) schon ein frisches Win7 drauf war. Unvirtualisiert. Ich brauche Word mit Citavi. Derzeit gibt es dazu keine Alternative, denn die Arbeit muss fertig werden.

Der 27“-iMac diente jetzt mehr als Surfbox, Fileviewer und als Terminal für Win7 mit M$ Remote Desktop. Schon wegen der super Auflösung. In den letzen Tagen gab es dann einige schwere Crashs auf dem iMac. Wohl doch dessen Platte. Also einen Uralt-iMac rausgekramt und upgedatet (DAS dauert!), glücklicherweise gab es genügend Backups. Die wichtigsten Sachen sind jetzt drauf und es kann weitergehen. Für heute bin ich aber fix und fertig. Erstmal Ostern.

Schnüffelkram

Hübsch, so ein Application Level Firewall, der einem zeigt, wohin sich eine Website so verbindet. Entweder aufgeben oder verzweifeln *seufz*? Selbst eine WordPress-Installation mit einem Standard-Theme verbindet sich direkt mit Google. Diese hier. Wegen zu ladender Fonts *doppelseufz*. Ich möchte mir sebst und den Besuchern doch nur eine verfolgungsfreie Site gönnen. Na gut, ich habe die PHP-Zeile mittels

for i in `find . -name „*“`; do grep -H googleapis $i; done

gefunden und gelöscht. Vielleicht sollte man einfach aufgeben *tripleseufz*.

Startover?

Tja, die Kommentatoren sind lange weg von twoday. Kleinstadtelse? Wer  weiß. Beate und mein Vater sind nun schon lange tot. Lunula ist natürlich noch da und Konstantin und die anderen. Aber heute bin ich trotzdem traurig, habe das Blog von twoday nach hier migriert und den Tag versaut. Twoday scheint aber auch tot zu sein. Da schreibt kaum einer. FB ist nichts für Texte.

Gestern auf der Bank

Nagut, Banken machen heutzutage erst um 9:00 Uhr auf. Hätte ich ja im Internet nachgucken können. Wenn’s denn stimmt. Letztens bei der Post nicht. Nagut. Halt noch einen Kaffee beim Backshop. Sonst hat man ja nichts zu tun.
Wollte ich also einen etwas größeren Betrag überweisen und stehe um 09:00 wieder vor dem Rolltor. Wunsch: Bitte überweisen und morgen früh soll das Geld bitte da sein. Nä, meint Tresenperson, das können wir nicht garantieren. Dicker Punkt am Ende des Satzes der Tresenperson. Gut, dann nicht, sage, ich rufe meinen Sachbearbeiter an, und zücke cool Klapphandy. Hätte wahrscheinlich auch genützt. Dicker Schlag auf Hinterkopf von Tresenperson half auch etwas. Ja da gibt es die Schnellüberweisung, kostet 20 EUR. Ich hasse also kurz halbwegs leise in den Ärmel und gewinne mühsam meine Konntennanz wieder. War ja eilig für mich. Eine Überweisung, innerhalb des gleichen Bankenverbundes kostet also 20 EUR, wenn das Geld in 24 Stunden da sein soll. Geier, sorry.

Unterschreiben

Ich komme aus einer Zeit, in der der Umgang mit Unterschriften irgendwie mehr Bedeutung hatte. Derzeit ist das …. seltsam. Beispielsweise:

1) Ich leistete bei der Bank eine Unterschrift und bat um mein Exemplar. Der Bankangestellte druckte etwas aus und gab es mir. Dies war noch nicht einmal der gleiche Text (sondern irgendeine „Kundeninfo“), geschweige denn eine Kopie des Dokuments mit meiner Unterschrift. Als ich um eine „echte“ Kopie bat, wurde er pampig. Naja, ich dann wohl auch.

2) Paketboten wollen immer eine elektronische Unterschrift auf einem LCD-Pad. Soweit OK. Ganz megaklitzeklein steht da auch eine Nummer, die mit dem Paket in Verbindung zu bringen ist. De facto leistet man die Unterschrift blind. Wenn man den Pakeitboten bittet, er möge einem auch die Nummer auf dem Paket zeigen, wird er pampig, denn er muss weiter. Nun, der Mann bekommt wenig Geld und steht mächtig unter Zeitdruck. Persönlich kann ich ihm da kaum böse sein.

Heute galt es eine Versicherungspolice zu unterzeichnen. 5 Unterschriften. Alle auf so ein LCD-Pad. Auf diesem gab es keinerlei Bezug zu Vorgang und Vertrag. 5 Blankunterschriften. Klar, man hat 2 Wochen Widerpruchsrecht und der Bundesgerichtshof hat entschieden blablabla. 5 Blankounterschriften. Auf meine stirnrunzelnde Bitte wurde der Vertrag ausgedruckt. Papierwerschwendung, denn ich bekäme ja soweiso alles mit der Post. Außerdem wollen die Kunden das sowieso nicht. Dann habe ich alles zweimal. Er käme auch noch aus der Zeit mit riesigen Schwarzweißfernsehern mit dicken Drehknöpfen.

Ich möchte bei wichtigen Verträgen sehen, was ich unterschreibe. Und eine Kopie des Originals. Besser noch ein Original. Mit Unterschriften beider Seiten.

Aber ich bin wohl megaout.