2500 Tage!

Sogar einige mehr …. gibt es dieses Blog schon. Es lebt also schon länger als die allermeisten Blogs und es lacht und lächelt immer noch durch die Welt.

Sein Name ist „Im Frühmittelalter“ und so soll es auch bleiben, da es im Jahr 2004 als eines der ersten „Reenactment“-Blogs angefangen hat, im dem es viel um Wikinger und Lager ging. Später kamen noch die Römer dazu und auch Geschichten und Bilder über Veranstaltungen, die wir zusammen mit Museen gemacht haben.

Schon ziemlich bald kam auch Konstantin und das hatte Folgen. Anfangs war er ein noch ein kleiner rotbemützter Kuschelhase. Zwei Jahre später kam Haselheid dazu und die Dinge beschleunigten sich zu einer großen über Deutschland weitverzweigten Familie liebenswerter Hasen, die sich hier deutlich in den Vordergrund drängelte :-))

Weinstube Kesselstatt

Zweimal waren wir am Wochenende in der Weinstube Kesselstadt, vor der eine Replik des Neumagener Weinschiffs steht und die nachts so einladend aussieht. Guter Wein, leckeres Essen und wirklich sehr liebenswürdige Leute. Bestellt wird übrigens an der Theke, die Getränke nimmt man gleich mit – sowie ein Fähnchen mit einer Zahl, damit der Gast gefunden wird, wenn das Essen gebracht wird. Die eine oder andere Mitbringsel-Leckerei kann man auch gleich erstehen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Und wie gesagt, dieser Ruwer Spätburgunder ……

Fette Beute heute !!!

Wieder zurück vom Römertrip nach Trier haben wir die Beute erst einmal für ein Photoshooting auf dem Tisch drapiert:

Es gab eine auch eine schöne Replik (sogar Abguss?) des Treverermännchens, die ich aus Darstellungsgründen natürlich angehimmelt habe. Der Preis war dann aber doch nicht gerechtfertigt. Und es gab eine interessante und wesentlich günstigere Alternative: Treverix saluti. Massive Bronze und signiert (meiner ist Guss Nr. 23). Lunula behauptet, er sähe mir sehr ähnlich. Besonders nach zwei Gläschen Rotem Ruwer Spätburgunder in unserem Lieblingsweinlokal. Grmbl.

Thermen am Viehmarkt Trier

Naja. Eine interessante und große Ausgrabung! Schön auch, dass der Architekt Budget und Gelegenheit hatte, mit einem opulenten Glas-Beton-Epitaph die Gegend zu verschönern. Unterhalb befinden sich dann alte Steine. Ich meine, man muss schon Verständnis dafür haben, dass für Schautafeln oder Fundvitrinen offenbar genau Null Euro mehr übrig waren. Der Raum zwischen den kaputten Steinen war seltsamerweise vollständig abgefüllt mit Kunstgerümpel. Das habe ich nicht verstanden. Ob man die kaputten Steine wieder ausgraben will???