Lofotr Vikingmuseum

Gestatten Sie mir, dass ich das Loblied auf das Wikingermuseum auf den Lofoten singe!

Die Mischung aus – unbedingt zu erwandernder! – Original-Lokation, fundzentriertem Museum und Rekonstruktion ist ungewöhnlich gelungen. Besonders, wenn Sie noch Roman den Geographen aus Polen zum Führer bekommten, der sich nicht mit wolkigen „Wikingergeschichten“ aufhält, sondern Handwerk, Technik und Ernährung gut und interessant darzustellen weiß.

Das Museumsgelände erstreckt sich entlang einer Hügelkette, auf der sich die wichtigsten ergrabenen Gebäude (Merowingerzeit bis Neuzeit) befinden. Zu Fuß der Hügelkette befinden sich ausgegrabene Bootshäuser. Die Ausgrabungen sind gut beschildert.

Trotzdem sind das rekonstruierte 80 m lange Langhaus und das Schiff für den geneigten Besucher natürlich der Schlager:

Einige Innenräume des Langhaus aus der Wikingerzeit sind entsprechend dieser Zeit eingerichtet, wobei viel Wert darauf gelegt wird, dass Handwerk und Lebensweise sichtbar und erklärbar werden und der Besucher möglichst viel selbst ausprobieren kann.

Ein weiterer Teil des Gebäudes ist Museum für die Funde aus Borg und anderen Fundorten auf den Lofoten, hier z.B. ein Webschwert aus Walbein:

Am Ufer befindet sich ein rekonstruiertes Bootshaus und ein Nachbau des Gokstad-Schiffs, das die Besucher (naja: „unterstützt“) auch rudern dürfen.

Wir waren alle sehr glücklich.

Achja. Das Museumscafe ist wirklich nett! Und der Shop auch.

P.S.: Ein liveARCH Museum.

Aufregende Flüge!

In Bergen fand uns der Zollbeamte am Flughafen mit zwei Wikingerhasen auf dem Arm wohl so dummdreist verdächtig, dass er uns rauswinkte.
Die Hasen mussten extra in den Nacktscanner, der Zoll fand glücklicherweise keine pulvergefüllten Gummis in ihren kleinen Bäuchlein. Danach mussten wir in Angst um den vielleicht schon wegfahrenden Bus ordentlich warten, bis der Drogenhund anrückte. Er schnüffelte an den Hinterköpfen der Hasen – Gottseidank ohne zu lecken und zu sabbern – dann an unseren Koffern und warf mir einen treuherzigen Blick zu. Dann verabschiedete sich der – übrigens ausgezeichnet höfliche – Zollbeamte etwas kürzer angebunden und wir waren frei.

Das folgende Photo zeigt die Beiden im Flieger nach Bodö – natürlich ordentlich angeschnallt:

Den letzten Flug nach Svolvaer mussten die Hasen von der Stewardess eingesperrt in der Gepäckablage verbringen, denn wir saßen am Notausgang und dort darf man keine Hasen auf dem Schoß halten.

Dann waren wir endlich auf den Lofoten!!!

Bodö Airbase

Jetzt sind wir schon nördlich des Polarkreises auf dem Flughafen Bodö taking a connecting flight to Swollwär.

Es mangelt zwar an Eisbären und Pinguinen hier, die Jungs von der Nato sind aber gut vertreten.

Wir 4 sind dann mal wech ….

Warum muss der Ferienanfang eigentlich immer so stressig sein? Na klar, endlich Zeit für den Generalputz, Erledigung unangenehmer Dinge (vielleicht jedenfalls), ……

Jetzt sitzen wir 4 hinter den Kontrollen am Flughafen Köln/Bonn. Dort soll ja das Ferienland anfangen. Bestimmt. Ganz bestimmt. Hinter dem Großen Berg liegt Bergen.

Wir 4 sind dann mal wech.