Trikotagemuseum Bergen!

Nachdem wir letztens mit Freunden die erste mechanische Baumwollspinnerei außerhalb Englands in Ratingen besucht haben, ergab sich heute bei typischem Bergenwetter der interessante Besuch des Norwegischen Trikotagemuseums, einem der nationalen Industriemuseen.

Es handelt sich hierbei ursprünglich um eine ca. 1860 gegründete und ausgespochen paternalistisch geführte Trikotagenfabrik – in der aber bei gutem Verdienst und entsprechenden Sozialleistungen gerne gearbeitet wurde. Der letzte Patriarch starb 1967. In den siebziger und achziger Jahren brachte die fernöstliche Konkurrenz den Untergang – die quasi unzerstörbare Unterwäsche der Marke „Krone Mako“ war wohl auch nicht mehr zeitgemäß. Heute ist die Fabrik ein Museum. Bei der Führung werden die Maschinen erklärt und z.T. in Betrieb genommen. Hier einige Impressionen.

Eine kleine Kardiermaschine:

Eine große Kardiermaschine:

Das Vorgarn am Ende der Kardiermaschine:

Die Spinnmaschine, dutzende von Spulen werden gleichzeitig gesponnen:

Ein Detail der Zwirnmaschine:

Blick in eine Halle mit Strickmaschinen:

Eine Sockenstrickmaschine:

Detail der Sockenstrickmaschine. Die Führerin nahm sie in Betrieb: Sie strickt eine Socke pro Minute (die Maschine, nicht die Führerin)!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.