Marcellus Septimus

Zwei Tage lang waren C. und T. zu Besuch. Da auch sie sich mit den darstellenden Hobbies befassen und sie noch nie in Bonn waren, haben wir einen langen schönen Tag im Rheinischen Landesmuseum verbracht. Hauptsächlich haben wir uns die römischen und germanischen Funde angeschaut. Aufgrund der künstlerisch besonders wertvollen Präsentation führte das zwangsläufig zu einer zickzackartigen Volkswanderung und moralischen Schnitzeljagd durch das Museum. Langsam habe ich mich ja damit abgefunden (*seufz*), den eigentlich ist der Bau ja wirklich schön und die Dinge, die das Haus birgt, wundervoll.

Die beiden kleinen Provinzialrömer waren auch dabei und hatten viel Spaß:

Marcellus Septimus (genannt Marcellus oder auch Matze, manchmal Mätzchen) heißt er (links) übrigens!

Ein kleiner Provinzialrömer….

…. naja, jedenfalls ein Einheimischer, der einen römischen Namen haben möchte 🙂

Zu Weihnachten bekam ich nämlich gestern erst ein kleines leichtes Päckchen ….. offensichtlich stoffhaltig ….. nicht direkt verwunderlich bei der Geberin 😉 . Ich öffnete und fand einen wundervollen kleinen Kapuzenmantel mit zweifarbig geflochtenem und gemusterten Band zum Schließen am Hals. In Hasengröße! Also dachte ich mir, am Besten gleich mal schauen, ob er Anton passt, als man mir eine Weihnachtstüte (so ein Teil aus steifem Weihnachtspapier mit zwei Halteschlaufen) reichte ……

Ich brach in minutenlanges Gekicher (fröhlich, leicht irrwitzig) aus, denn das konnte wohl nur eines bedeuten.

Als ich dann doch wagte, die Tüte aufzumachen, sah ich die freundlich lächelnde Bescherung:

Und *was* für eine aufwändig und liebevoll gemachte Ausstattung:

1.) Kapuzenmantel (Fischgrätköper) mit geflochtenem, zweifarbig gemusterten Band, um ihn am Hals zu schließen
2.) Leinentunika mit Ärmeln
3.) Wickelgamaschen
4.) brettchengewebter Gürtel
5.) Bundschuhe mit Verzierungen

Vielen, vielen lieben Dank!

Der Duft des Glücks

Seit einem Frankreichurlaub in der Drôme Anfang des Jahrtausend brauche ich morgens einen Mug heißen Ricoré um glücklich zu sein. Ricoré ist halb aus Kaffee und halb aus Zichorienkaffee (Muckefuck).

Heute war die Dose fast leer und im Schrank war – nix mehr! Panikattacke, denn das Zeugs ist in Deutschland verflixt schwer zu bekommen, ungefähr eigentlich nur in der Galerie Lafayette auf der Friedrichstraße in Berlin. Scheußlich teuer. Scheußlich teuer und ebenso teuer wie die Dose, die ich eben bei Ebay bestellt habe. Um über den Berg zu kommen, bis Lunula im Januar wieder in Berlin ist……

Achja und übrigens. Seit ihr schon mal an einem Sommermorgen um halb 7 durch Paris gegangen? Es ist noch fast still und es riecht nach unfassbar frischen Croissants und nach Kaffee. Und ein bischen nach vollen Mülleimern.

Der Duft des Glücks.

Nikolasi!

Heute morgen saß doch wirklich Pipps mit einer Nikolausmütze und leckeren Pralinchen für *mich* auf dem Hotelbett im Café Achtmann im wurderschönen Städtchen Dettelbach. Naja, nachdem ich gestern noch einen handgestrickten Pullover für ihn erworben habe, habe ich das wohl auch ein bischen verdient 😉


Konstantin hat am Freitag einen neuen Gürtel geschenkt bekommen – mit richtiger Metallschnalle und Endbeschlag. Superschick! Momentan sitzen sie einträchtig mit dem Nikolaus zusammen im Wohnzimmer. Den Original-Nikolaus gibt es nämlich auf dem Bonner Weihnachtsmarkt. Nicht den armen Cocalausi, sondern den richtigen mit Mitra, Bischofsstab und Goldenem Buch. So wie es sein soll.


Livia hat in Würzburg fast ihr Herz an Gilbert verloren. Warum wohl?

 

 

Und hier ist der Stammtisch: