Köttbullar

Wie immer, wenn ich in fremde Länder in Urlaub fahre, so auch in Schweden: Leckere Gyros-Dealer, Inder, Meckes und Balsamico-Pizza-Men – nur von der ach-was-wunder-wie-tollen einheimischen Küche keine Spur.

Und doch: Ein leicht angeranzter, aber wiederholt mein Bewusstsein penetrierender Wegweiser wies den Weg zu einem schnuckeligen kleinen Cafe direkt in den Schären mit einer Speisekarte zum Anbeißen und lokalem Ambiente (Lillsvedsvägen 108, Värmdö) und es gab:

Der deutsche Gourmet isst Köttbullar (Fleischklöße) mit Lingon (Preiselbeeren) und Pü bekanntlich bei Ikea. Wo wir notfalls die Tage auch hingefahren wären.

So ist der Ausblick natürlich *viel* schöner:

Ferien auf Saltkrokan *hachz*.

Die Frage, die bleibt, ist, ob Ikea eigentlich die Köttbullar erfunden hat – oder ob es umgekehrt war.

P.S.: Das Pü war übrigens frisch gestampft. Dass es sooowas heutzutage noch giiiebt!

Ein Gedanke zu „Köttbullar“

  1. Klar gibts sowas heutzutage noch. Bei mir zuhause immer.

    Und wenn ihr im Laufe des Urlaubs noch mal nach Stockholm kommt und gut essen wollt: Geht mal auf der Altstadtinsel (Gamla Stan) ins „Kryp in in der Prästgatan 17.
    Schwedische Küche vom Feinsten, aber kein Edelrestaurant!

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