Authentisches Grillen

Grillen macht Spaß, ist lecker und auch wir haben es uns angewöhnt, am Aufbauabend eines Lagers leckeres Fleisch auf den Rost zu legen. Aber nur an diesem ersten Abend – und dies aus zwei Gründen: Erstens ist das Fleisch dann bestimmt noch frisch und zweitens hatten wir bisher nur einen runden Chromgrillrost vom Baumarkt. Dieses Gerät ist A-technisch eine Affenschande und daher habe ich ihn am nächsten Tag tunlichst immer verschwinden lassen.

Endlich gibt es Abhilfe!

Zum Mästermyr-Fund (Greta Arwidson und Gösta Berg: The Mastermyr Find, A Viking Age Tool Chest from Gotland, Larson Publishing Company, 1999) gehört auch ein Grillrost (exakt: fire grid). In Neustadt-Glewe gab es einen solchen zu erwerben. Praktisch zum Grillen, zum Pfannenbrotbacken, da ab dem 5 Brot auf einer Stielpfanne die Sache lästig wird, und überhaupt ein Schmuckstück:


Bei unserem gestrigen Besuch im Freilichtmuseum Oerlinghausen hing ein ganz ähnlicher Rost in der Schmiede von der Decke:


Wenn man genau hinschaut, gibt es einen Hauptunterschied: Der oerlinghausener Rost hat je vier „Kettenglieder“, der unsere nur zwei. Ich habe in das o.g. Buch geguckt – OK, der Rost im Museum ist die korrektere Replik.

Trotzdem: Ich freue mich riesig über diese Verbesserung und Verschönerung unserer Feuerstelle!